Die Pflegexpertinnen der AOK Sachsen-Anhalt stehen bei allen Fragen rund um das Thema Pflege mit Rat und Tat zur Seite. Im Podcast geben Sie einen Einblick in die Arbeit und geben leicht verständliche Antworten. Foto: Andreas Stedtler / AOK Sachsen-Anhalt

Audiobeiträge für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Bei der AOK Sachsen-Anhalt gibt es jetzt auch etwas auf die Ohren. „Ausgesprochen menschlich“ heißt eine Serie von Podcasts zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Eine eigene Reihe widmet sich dabei verschiedenen Aspekten der Pflege – kostenfrei und jederzeit abrufbar. Ein Angebot von Sachsen-Anhalts größter Krankenkasse für alle Interessierten.

„In der Podcast-Reihe ‚Pflege – Hand in Hand durch den Alltag‘ sprechen wir mit unseren Pflegeexpertinnen über alles Wissenswerte rund um die Pflege. Dabei geht es sowohl um Themen wie die Antragstellung von Pflegeleistungen, die Suche nach einem passenden Pflegedienst sowie um Unterstützungsangebote für Angehörige. Hörerinnen und Hörer erhalten interessante Fakten und praktische Tipps direkt von unseren Pflegeexpertinnen“, berichtet Anna Mahler, Pressesprecherin der AOK Sachsen-Anhalt.

Im Mittelpunkt stehen Themen, die Pflegebedürftigen und deren Angehörige direkt betreuen. Die Inhalte sind dabei so aufbereitet, dass sie leicht verständlich sind und einen echten Nutzen für den Alltag haben: Welche Bewertungsmodule für die Feststellung einer Pflegebedürftigkeit gibt es? Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Krankenkasse, Medizinischem Dienst und Leistungserbringern? Und wo finde ich schnell Hilfe?

Was bietet die Podcast-Reihe?

In jeder Episode spricht die Moderatorin mit einer Pflegeexpertin der AOK Sachsen-Anhalt über ein spezifisches Thema. In der Folge „Unterstützung für pflegende Angehörige“ erfahren die Hörerinnen und Hörer beispielsweise, welche Hilfsangebote es für pflegende Angehörige gibt und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.

Fachberaterin Ally teilt im Gespräch mit Moderatorin Sophie Handschuh ihr Fachwissen und langjährige Erfahrung – leicht verständlich und praxisnah. Die Zuhörenden erfahren unter anderem, dass pflegende Angehörige kostenlos Pflegekurse besuchen können, wie Verhinderungs- und Kurzzeitpflege eine wichtige Hilfe zur Erholung und in Notsituationen sein können oder was es mit den sogenannten Beratungsbesuchen auf sich hat.

Unterstützung finden und auf sich selbst achten

Die Expertin beschreibt beispielsweise, was sich hinter Verhinderungs- und Kurzzeitpflege verbirgt. „Die Pflege eines Pflegebedürftigen kostet viel Zeit und Kraft. Deshalb ist es wichtig, dass pflegende Angehörige auch auf ihre eigenen Bedürfnisse weiterhin achten, sich Auszeiten nehmen und auch Freiräume schauen für Erholung, Hobbys, Familie oder Freundschaften“, sagt die Expertin.

Möchte die pflegende Person beispielsweise einen Urlaub machen oder ist aus anderen

Gründen – etwa Krankheit – verhindert, springt die Verhinderungspflege ein. Dabei wird der Pflegebedürftige zu Hause von einer anderen Person oder auch einem ambulanten Pflegedienst weiter betreut. Eine ähnliche Leistung ist die Kurzzeitpflege: Hier wird die pflegebedürftige Person vorübergehend in einer vollstationären Pflegeeinrichtung, zum Beispiel in einem Pflegeheim, untergebracht.

Auch Angebote zur Unterstützung im Alltag können entlasten. Diese werden von anerkannten Leistungsanbietern oder Pflegediensten durchgeführt. „Beispiele dafür sind Botengänge, Begleitung zu einer Selbsthilfegruppe oder Hilfe bei der Haushaltsführung. Auch eine stundenweise Betreuung von Menschen mit Demenz ist möglich“, so die Expertin.

Eine der größten Hilfen sind jedoch die ambulanten Pflegedienste. „Als Angehöriger möchte man, dass Oma oder Opa so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Der Pflegedienst kann dabei eine wichtige Rolle übernehmen und Aufgaben übernehmen wie An- und Ausziehen oder beim Waschen helfen.“

Hilfe zur Selbsthilfe

In der Folge geht die Expertin auch auf die kostenlosen Pflegekurse ein, welche die AOK für pflegende Angehörige anbietet. Diese sind oft die erste Anlaufstelle, wenn Angehörige plötzlich pflegebedürftig werden. Ziel ist es, die Teilnehmenden fit für den Pflegealltag zu machen. Geschultes Pflegepersonal vermittelt einfache Handgriffe und gibt einen Überblick über Pflegeleistungen – und das entweder in den Räumen des Kursanbieters, zu Hause oder online. Erste Ansprechpartnerin bleibt jedoch die AOK. „Unsere Pflegeberaterinnen und Pflegeberater stehen jederzeit gern zur Verfügung, um schnellstmöglich bei Problemen Lösungen zu finden“, betont die Expertin.

Die „ausgesprochen menschlich“-Reihe der AOK Sachsen-Anhalt umfasst vier Podcast-Serien und richtet sich an alle Altersgruppen und Interessierte. Neben dem Thema „Pflege“ gibt es die Reihen „Gesundheitswissen kompakt“, „Selbsthilfe“ und „Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Die Podcasts der AOK Sachsen-Anhalt sind auf allen bekannten Streaming-Portalen verfügbar.

AOK Sachsen-Anhalt

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