Gruppenfoto mit Vertretern des Konsortiums und der Politik, Foto: TotalEnergies

CapTransCO2

Vorstellung der Machbarkeitsstudie im Beisein von Politik, den Konsortium-Partnern sowie Industrie- und Medienvertretern

Für die Erreichung der Klimaschutzziele und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Region Mitteldeutschland spielen CCU (die Weiterverwertung von CO2) und CCS (die Speicherung von CO2) eine entscheidende Rolle. Im Jahr 2021 startete dazu das Verbundprojekt CapTransCO2, welches zum Ziel hatte, eine Machbarkeitsstudie für die Entwicklung einer CO2-Transportinfrastruktur in der Region Mitteldeutschland durchzuführen. Im Zentrum stand dabei, CO2-Emittenten und CO2-Nutzer zu verbinden und Herausforderungen und Voraussetzungen für den CO2-Transport bis zur Küste zu untersuchen.

Am Montag, den 30. September 2024 fand im cCe Kulturhaus Leuna die Vorstellung der Studienergebnisse im Beisein von Politik, den Konsortium-Partnern, weiteren Industrie- und Medienvertretern statt.

Als Gastgeber eröffnete der Geschäftsführer der TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland Thomas Behrends die Veranstaltung im Namen des Konsortiums bestehend aus TotalEnergies, der Dow Olefinverbund GmbH, der VNG AG, der ONTRAS Gastransport GmbH, der thomas zement GmbH, der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH und dem Forschungsinstitut DBI.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze mit einem Grußwort, Foto: TotalEnergies

Bei der Umsetzung der CCU/CCS Strategie spielen die politischen Rahmenbedingungen, Regularien und nicht zuletzt die finanziellen Unterstützungen eine entscheidende Rolle. Das Interesse und die Unterstützung der Politik zeigte sich unter anderem durch die Besuche des Wirtschaftsministers von Sachsen-Anhalt Sven Schulze und von Dr. Beate Baron, Leiterin der Abteilung Dekarbonisierung, Klima- und Umweltschutz in der Industrie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Der Aufbau einer CO2-Infrastruktur ist ein komplexes Vorhaben, das von einem stabilen rechtlichen und finanziellen Rahmen abhängig ist. Eine erfolgreiche Implementierung von CCS/CCU-Technologien kann nicht nur die Emissionen senken, sondern auch die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sichern. Nur durch eine enge Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie durch klare gesetzliche Rahmenbedingungen kann die erfolgreiche Implementierung einer CO2-Infrastruktur gewährleistet werden.

Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass CCU/CCS für die Erreichung der Klimaschutzziele und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Industrie unabdingbar sind und dass, das Momentum der Veranstaltung genutzt werden muss, um dieses wichtige Thema gemeinsam weiter voranzutreiben! Das gilt insbesondere, für Emissionen aus industriellen Prozessen, die sonst nur schwer bzw. auf keine andere Weise gemildert werden können.

Dazu wurde am Nachmittag ein CCU/CCS Cluster unter der Leitung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und dem House of Transfer gebildet, welches dieses wichtige Thema nun weiter vorantreibt.

TotalEnergies

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