Wie die Petko GmbH ihre Kunden bei der Energiekostenreduzierung unterstützt
Trotz zahlreicher effizienzverbessernder Entwicklungen der Drucklufttechnik in den letzten Jahren ist Druckluft noch immer eine der teuersten Energieformen. Mit Anstieg der Erzeugerpreise für Strom findet im Rahmen des Energiemanagements die Drucklufterzeugung und deren Stromverbrauch zunehmend Beachtung. Wie sich die Effizienz von Druckluftanlagen erhöhen lässt, Energiekosten spürbar gesenkt und der CO2-Fußabdruck verbessert werden kann, erläutert nachfolgend Peter Kolbe, Geschäftsführer der Petko GmbH.
Ungefähr 70 bis 90 Prozent der Kosten für die Drucklufterzeugung sind Energiekosten, der Rest entfällt auf Anschaffung und Wartung. Bei steigenden Energiekosten liegt eine Reduzierung des Energieverbrauchs folglich nahe. Als kompetenter Industriedienstleister ist die Petko GmbH in der Lage entsprechende Kostenpotenziale zu heben. Bei Neuanlagen, Ersatzinvestitionen oder Optimierungen umfasst dies z. B. die Installation effizienterer Druckluft- und Aufbereitungstechnik, übergeordneter Steuerungen oder Wärmerückgewinnungsanlagen.
Im Anlagenbetrieb bietet vor allem ein Leckage-Management auch – und gerade – bei einer zentralen Druckluftversorgung hohe Einsparpotenziale. In Druckluftnetzen verursacht z. B. eine Leckage von 3 mm Durchmesser im Jahr ca. 12.600 € Leckage-Kosten (8 bar, 365 Tage x 24 h/Tag = 8.760 h/Jahr, 0,30 €/kWh, spezifische Leistung des Kompressors 6,0 kW/m3/min). Im Fall eines Steuerluftnetzes mit 6 bar würde die gleiche Leckage ca. 350.000 m3 Druckluftverlust bedeuten. So lässt sich mittels kontinuierlicher Leckage-Beseitigung der Druckluftverbrauch durch undichte Verbindungen, Schläuche, Armaturen oder korrodierter Leitungen um bis zu 30 Prozent reduzieren.
Gleichwohl im Rahmen unserer Druckluft-Audits die Drucklufterzeugung im Focus steht, setzt Petko auch einen Schwerpunkt auf die Detektion von Leckagen. Diese birgt aus vorgenannten Gründen ein hohes Einsparpotenzial und lässt sich bei laufendem Betrieb durchführen. Zur Lokalisierung und Dokumentation von Leckagen kommt bei uns das Ultraschall-Leckagesuchgerät SONAPHONE zum Einsatz. An dessen Entwicklung waren wir im Rahmen eines BMBF-Förderprojektes maßgeblich als Prozesspartner mit beteiligt, erläutert Kolbe stolz.
Im Ergebnis unserer Leckage-Ortung erhalten unsere Auftraggeber einen entsprechenden Bericht mit Fotos der Leckage-Stellen und Hinweisen zum Materialaufwand zur Beseitigung der Leckage. Auf Basis dieses Berichtes entscheiden die Kunden, ob sie die Leckagen selbst beseitigen oder Petko beauftragen. Hierbei weist der Geschäftsführer jedoch explizit darauf hin, dass das Leckage-Management nur ein Teil verschiedener Maßnahmen darstellt, von Kontinuität lebt und nicht die einmalige Beseitigung von Undichtheiten zum Zeitpunkt der Detektion umfasst.
Will man ganzheitlich die Kosten für Druckluft reduzieren, so Kolbe abschließend, kann es auch hilfreich sein über die Investition in eigene Drucklufterzeuger nachzudenken, welche Lastspitzen in zentralen Druckluftnetzen abfangen.
Petko





