Seit zehn Jahren bringen AOK Sachsen-Anhalt und Landfrauen Kindern im Land näher, wo Lebensmittel herkommen und was zu einer ausgewogenen Ernährung gehört. Die Projekte „Bauernpaten“ und „Gesundes Frühstück in Kitas“ haben seit 2016 bereits zehntausende Kinder erreicht. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird bis 2028 fortgesetzt.
Wie kommt die Milch auf den Frühstückstisch? Woher stammen Obst und Gemüse – und wie viel Arbeit steckt eigentlich in der Herstellung unserer Lebensmittel? Antworten auf solche Fragen erhalten Kinder in Sachsen-Anhalt seit inzwischen zehn Jahren ganz praktisch. Gemeinsam engagieren sich die AOK Sachsen-Anhalt und die Landfrauen mit ihren Projekten „Bauernpaten“ und „Gesundes Frühstück in Kitas“ für eine frühzeitige Ernährungsbildung.
Was 2016 begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Gesundheitsprävention im Land entwickelt. „Damals konnten wir nicht ahnen, wie erfolgreich und dauerhaft diese Zusammenarbeit sein würde“, sagt AOK-Landesrepräsentant Henry Saage.
Lernen auf dem Bauernhof und in der Kita
Bei den Bauernpaten verlassen die Schulkinder das Klassenzimmer und erleben Landwirtschaft unmittelbar auf dem Bauernhof. Dort erfahren sie, wo Lebensmittel herkommen, wie sie produziert werden und welche Arbeit notwendig ist, bevor sie im Supermarkt oder auf dem Frühstückstisch landen.

Beim Projekt „Gesundes Frühstück in Kitas“ steht dagegen das gemeinsame Zubereiten im Mittelpunkt. Zusammen mit den Landfrauen bereiten die Mädchen und Jungen frische Speisen zu und lernen dabei den natürlichen Geschmack unverarbeiteter Lebensmittel kennen. Das praktische Erleben soll dafür sorgen, dass das erworbene Wissen nicht nur Theorie bleibt. „Das bleibt in Erinnerung und prägt nachhaltig. Das bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes: fürs Leben lernen“, betont Saage.
Landfrauen bringen Wissen in die Einrichtungen
Eine wichtige Säule der beiden Projekte ist die Zusammenarbeit mit dem LandFrauenverband Sachsen-Anhalt e. V. Die Landfrauen bringen ihre Erfahrungen und ihr Wissen direkt in Schulen und Kindertagesstätten ein.
Für Sibylle Klug, Landesvorsitzende der Landfrauen, ist die inzwischen zehnjährige Kooperation ein Beispiel für Nachhaltigkeit und Beständigkeit. Besonders stolz sei man auf die enge und in dieser Form deutschlandweit einmalige Zusammenarbeit mit der AOK Sachsen-Anhalt. Die regionale Verwurzelung der Beteiligten verbinde praktisches Ernährungswissen und Erfahrungen aus der Landwirtschaft mit den Zielen der Gesundheitsprävention.
Nach zehn Jahren soll deshalb noch lange nicht Schluss sein. Beide Projekte wurden bis 2028 verlängert. Damit sollen künftig weitere Kinder in Sachsen-Anhalt möglichst früh für eine gesunde Ernährung und Lebensweise begeistert werden.
AOK Sachsen-Anhalt





