Einweihung der umfassend sanierten Straße und des Bereichs rund um den Haltepunkt Kötzschau, Foto: L. Teschner

Haltepunkt Kötzschau jetzt deutlich komfortabler für Reisende

Am 4. September wurde in Kötzschau (Landkreis Saalekreis) die Zufahrtsstraße zum Bahnhof freigegeben. Nach den Worten von Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, wurde der Weg zum Bahnsteig 1 erneuert. Außerdem können Radfahrer ihr Fahrrad nun witterungsgeschützt direkt am Bahnsteigzugang in der überdachten Abstellanlage (10 Plätze) anschließen. Bald soll es auch noch sechs abschließbare Fahrradboxen geben. Für Pendler stehen fünf Park+Ride­ Plätze und ein Behindertenstellplatz zur Verfügung, der auch von Taxis genutzt werden kann.

„Damit ist der erste Teil des Umbaus zur modernen Schnittstelle abgeschlossen“, sagte die Ministerin heute bei der Einweihung der umfassend sanierten Straße und des Bereichs rund um den Haltepunkt. ,,Es ist jetzt einfacher, bequemer und komfortabler, vom eigenen Auto in die Bahn umzusteigen“, fügte Hüskens hinzu.

Insgesamt wurden bisher gut 290.000 Euro in die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes investiert. Exakt 233.200 Euro davon sind Fördermittel des Landes aus dem Schnittstellenprogramm.

Im nächsten Jahr soll der zweite Bauabschnitt auf der Bahnsteigseite 2 in Angriff genommen werden. Auch hier sind weitere Park+Ride- und Bike+Ride-Plätze geplant.

„Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Sachsen-Anhalt alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastrukturen: Radwege, Straßen und natürlich attraktive Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag“, erklärte Lydia Hüskens abschließend. Die Investition hier im Ortsteil der Stadt Leuna sei ein gelebtes Beispiel dafür.

Sachsen-Anhalt, Ministerium für Infrastruktur und Digitales

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