Am 4. Juli 2025 verwandelte sich Halle (Saale) erneut in ein Zentrum der Wissenschaft: Bei der 22. Langen Nacht der Wissenschaften öffneten über 90 Einrichtungen ihre Türen und boten mehr als 370 Programmpunkte – von Mitmachaktionen über Vorträge bis hin zu Experimenten.
Die Hochschule Merseburg (HoMe) präsentierte sich unter dem Motto „Wissenschaft im Gepäck“ mit einem vielfältigen Programm. Auf dem Universitätsplatz bot der Stand der Hochschule interaktive Aktionen und anschauliche Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte.

Besonderes Interesse weckten die Beiträge rund um Hanf als nachhaltigen Rohstoff. Dr.-Ing. Susanne Bartholomé und Felix Drewes erläuterten die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Hanfpflanze und deren Potenzial für Bioökonomie, Umwelt und Gesellschaft.
Ein weiterer Programmpunkt war der Vortrag „KI – Genialer Helfer oder heimlicher Manipulator?“ von Harald Schwarz, der die Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz beleuchtete.
Darüber hinaus diskutierten Prof. Dr. Doreén Pick und Tobias Knopf in ihrem Vortrag „Corporate Digital Responsibility in Zeiten transatlantischer Spannungen“ die Abhängigkeit von US-Techkonzernen und die Notwendigkeit europäischer Lösungen für digitale Souveränität.
Die Hochschule Merseburg zeigte erneut, wie angewandte Forschung verständlich und praxisnah vermittelt werden kann. Mit ihrem Engagement trug sie maßgeblich dazu bei, Wissenschaft erlebbar zu machen und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu fördern.
Falk Morgenstern





