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Innovative Konzepte für die berufliche Ausbildung gesucht

IHK-Bildungspreis 2026 startet Bewerbungsphase – Vorbilder für die Zukunft der Fachkräftesicherung gesucht

Leuna, 14. Juli 2025 – Mit dem Start der Bewerbungsphase für den IHK-Bildungspreis 2026 richtet sich der Blick auf jene Unternehmen, die mit innovativen Konzepten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung neue Maßstäbe setzen. Verliehen wird der renommierte Preis im Mai 2026 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) gemeinsam mit der Otto Wolff Stiftung – eine Auszeichnung, die überregional für Aufmerksamkeit sorgt und das Engagement von Ausbildungsbetrieben in den Mittelpunkt stellt.

Bewerben und Vorreiter werden

Ab heute können sich Unternehmen jeder Größe auf der Website www.ihk-bildungspreis.de bewerben. Gesucht werden Betriebe, die den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung erkannt und erfolgreich in zukunftsfähige Konzepte überführt haben – sei es zur Fachkräftesicherung, zur Förderung junger Talente oder zur Weiterbildung bestehender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„In Zeiten des hohen Fachkräftebedarfs ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung für Unternehmen ein unverzichtbares Instrument der Mitarbeitergewinnung und -bindung“, betont Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung bei der IHK. Der Preis soll nicht nur erfolgreiche Konzepte auszeichnen, sondern sie bundesweit sichtbar machen und zum Nachahmen anregen.

Drei Kategorien, ein Sonderpreis – und eine Bühne in Berlin

Der IHK-Bildungspreis wird in drei Kategorien vergeben, je nach Unternehmensgröße. Zusätzlich kann ein Sonderpreis für besonders zukunftsweisende Konzepte verliehen werden, die sich noch in der Aufbauphase befinden. Eine unabhängige Jury wählt aus allen Bewerbungen je drei Finalisten pro Kategorie aus.

Diese präsentieren ihr Konzept am 18. Mai 2026 in Berlin – filmisch inszeniert von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Noch am selben Abend entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury aus rund 300 ehrenamtlichen IHK-Prüferinnen und Prüfern über die Preisträger.

Preisgeld mit Wirkung: Für Bildung, nicht für Bilanz

Neben der öffentlichen Anerkennung erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner jeweils ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro – das allerdings nicht ins Unternehmen selbst fließt, sondern an gemeinnützige Organisationen im Bereich beruflicher Bildung gespendet wird. Auch die nominierten Filme stehen den Unternehmen zur freien Verwendung zur Verfügung und können als starkes Aushängeschild für ihr Bildungsengagement dienen.

Signal an die Wirtschaft: Bildung ist Zukunft

Der IHK-Bildungspreis 2026 soll Mut machen, neue Wege zu gehen und Bildung als strategisches Investitionsfeld zu begreifen. „Wir suchen keine Hochglanz-Kampagnen, sondern glaubwürdige, durchdachte und nachhaltige Konzepte mit echtem Mehrwert – für Auszubildende, für Betriebe und für die Gesellschaft“, so Dr. Danek.

Unternehmen, die sich bewerben wollen, haben bis Anfang 2026 Zeit. Doch schon jetzt steht fest: Die besten Ideen entstehen nicht aus dem Wunsch nach Prestige, sondern aus Überzeugung – und genau solche will der IHK-Bildungspreis auszeichnen.

Falk Morgenstern

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