Claudia Donath verstärkt das Team der Personalabteilung der InfraLeuna
Facharbeiter und Azubis zu finden und zu halten – für welche Personalabteilung ist das heutzutage keine Herausforderung? Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt auch attraktive Arbeitgeber wie die InfraLeuna. Selbst hier, sagt Personalreferentin Claudia Donath, seien nicht alle Stellen besetzt. »Wir haben wie andere Firmen auch mit Fluktuation zu tun. Wir sind sehr aktiv und ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wie und wo wir Fachkräfte finden, um die Stellen wieder zu besetzen.« Zugleich macht sie darauf aufmerksam, dass trotz aller Probleme, die die Wirtschaftsentwicklung aktuell beeinflussen, sowohl die Firma wächst als auch der Chemiestandort insgesamt.
Den kennt die Leunaerin sehr gut. 36 Jahre ist sie mit diesem bereits beruflich verbunden. Seit September 2023 verstärkt sie das Team der Personalabteilung der Standortgesellschaft InfraLeuna, ist zuständig für Personalgewinnung und -entwicklung. »Die InfraLeuna ist einer der größten Arbeitgeber in unserer Region. Hier finden Rekrutierung und Personalentwicklung in großem Maße statt. Das hat mich gereizt, das sehe ich als eine Herausforderung für mich.«
830 Mitarbeitende beschäftigt das Unternehmen. Als Standortgesellschaft übernimmt die InfraLeuna grundlegende Leistungen für die ansässigen Unternehmen, so dass diese sich allein auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Kerngeschäft der InfraLeuna hingegen ist das Betreiben und Entwickeln der Infrastruktureinrichtungen wie Eisenbahn-, Straßen- und Rohrbrückennetze. Zudem ist sie Dienstleister in Sachen Energie-, Wasser- und Abwasserwirtschaft aber auch Schutz und Sicherheit sowie Feuerwehr.
Auch das cCe Kulturhaus gehört ins Portfolio der InfraLeuna. Dieses umfangreiche Servicespektrum sorgt für ein vielfältiges Stellenangebot – angefangen bei den klassischen Chemieberufen bis hin zur Fachkraft zur Immobilienwirtschaft, Schaltelektriker oder Stellen im Bereich Logistik. Insbesondere die Bahnlogistik bildet mit dem 90 Kilometer langen Schienennetz am Chemiestandort einen Rekrutierungsschwerpunkt. »Acht Millionen Tonnen, fahren über die Bahn jedes Jahr vom Standort ab«, so Claudia Donath.
»Wir sind intensiv auf der Suche nach Lokführern. Auch Quereinsteigern steht unsere Tür offen. Hier bieten wir attraktive Umschulungsprogramme.« Kreativität ist gefragt, denn die Konkurrenz ist groß. Grundlegend erfolgt die Suche nach Fachkräften daher zielgruppengerichtet über alle Kanäle hinweg. Junge Menschen werden am besten über soziale Medien, Ausbildungsmessen oder Schulveranstaltungen erreicht. Allein für 2024 hat die InfraLeuna bereits 13 Azubi-Plätze in acht Berufen vergeben – von klassischer Chemie bis zur Werkssicherheit. »Es ist schon eine Herausforderung, die zu besetzen«, sagt Claudia Donath.
Neben Ansprache der jungen Leute in den umliegenden Schulen und auf Messen arbeitet die InfraLeuna eng mit der Arbeitsagentur und der Bildungsakademie Leuna (BAL) zusammen. Auch neue Wege zu beschreiten, ist wichtiger Bestandteil im Recruiting. Dazu gehört beispielsweise die Präsenz auf verschiedensten Multi-Media-Kanälen. Als Arbeitgeber bietet die InfraLeuna eine Menge: Vertrauensarbeitszeit sowie mobiles Arbeiten – dort, wo es möglich ist, großzügige Urlaubsregelungen, zusätzliche Freizeittage, einen Kinderbetreuungszuschuss, vielfältige Sport- und Freizeitangebote sowie Unterstützung bei der Altersvorsorge sind nur ein Teil der InfraLeuna-Benefits.
Christine Färber





