Robra lädt zu Entdeckungsreisen in Sachsen-Anhalts Museen ein
Am 17. Mai 2026 wird weltweit der Internationale Museumstag begangen. Unter dem diesjährigen Motto „Museums uniting a divided world“ rücken Museen ihre Rolle als Orte des kulturellen Austauschs, der Bildung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Mittelpunkt. Der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiierte Aktionstag lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Vielfalt der Museumslandschaft neu zu entdecken.
Auch Sachsen-Anhalt beteiligt sich mit zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten. Der Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. koordiniert den Aktionstag im Land und stellt in diesem Jahr insbesondere das ehrenamtliche Engagement in den Fokus – jenes Engagement, ohne das viele Museen in ihrer heutigen Form kaum denkbar wären.
Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Museen im Land zu besuchen:
„Die beeindruckende Vielfalt der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts wäre ohne das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger nicht möglich. Deshalb freue ich mich besonders, dass der Museumsverband Sachsen-Anhalt in diesem Jahr den freiwilligen Einsatz in den Mittelpunkt stellt. Museen sind Orte unseres demokratischen Miteinanders, Orte der Begegnung und des Austauschs. Entdecken Sie, was Museen, Ehrenamtliche und Freundeskreise in unserem Land gemeinsam leisten und möglich machen.“
Landesweit beteiligen sich mehr als 60 Einrichtungen am Internationalen Museumstag – vom Städtischen Museum Aschersleben bis zur Langobardenwerkstatt Zethlingen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Sonderführungen, Blicken hinter die Kulissen, Mitmachaktionen sowie digitalen Angeboten für Kinder und Erwachsene. Viele Museen öffnen ihre Türen zudem bei freiem Eintritt.
Einen Überblick über alle Veranstaltungen und teilnehmenden Museen bietet der Museumsverband Sachsen-Anhalt.
Der Internationale Museumstag macht deutlich, dass Museen weit mehr sind als Orte der Bewahrung historischer Objekte. Sie schaffen Räume für Begegnung, fördern Bildung und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger trägt entscheidend dazu bei, diese kulturellen Orte lebendig und zukunftsfähig zu halten.
Gunnar Redmer





