Wer sich darauf einlässt, findet hier kleine Schätze – im Bücherschrank im cCe-Kulturhaus. Der steht im Foyer und das schon seit dem Frühjahr. Eine Leseecke lädt ein, sich mit den Werken zu befassen, sie vielleicht mal schnell durchzublättern auf der Suche nach einem interessanten Buch. Alexandra Schmücking, Leiterin der Galerie im cCe, freut sich. „Das ist im Haus ein zentraler Ort. So kommt ein bisschen Bewegung hier rein, das ist gut.“
Die Bandbreite des Angebots ist enorm, sie reicht sprichwörtlich vom Kochbuch bis zum Krimi. Kinderbücher, Romane, Sachbücher, Lexika – es ist alles da. Man kann Bücher mitnehmen oder neue dazustellen. „Es ist von den Themen her alles bunt gemischt und das soll auch so sein“, meint Alexandra Schmücking. Das Team vom Kulturhaus hat freilich einen Blick darauf, was in den Schrank darf und was nicht. denn nicht alles ist von allgemeinem Interesse. Ganz spezielle Fachbücher zum Beispiel haben hier keinen Platz.
Die Idee zum Bücherschrank mit Leseecke kommt von Jan Ehrlich, dem technischen Leiter des Kulturhauses, wie Alexandra Schmücking erklärt, und hat zu tun mit der Sanierung der Räume des werksärztlichen Dienstes. „Dieser schöne alte Schrank aus dem Sprechzimmer von Dr. Josephine Reeg, der leitenden Werksärztin, hatte keine Verwendung mehr. Frau Dr. Reeg fand: zu schade zum Wegwerfen. Und Jan Ehrlichfand das auch. So entstand die Idee, hier einen öffentlichen Bücherschrank einzurichten.“
Wer Bücher mitbringen will, der melde sich im Büro des cCe Kulturhauses, es ist wochentags von 8 bis 16 Uhr offen.
Christine Färber





