Blick auf die Anlagen der Quadrimex Sulfur Chemicals GmbH & Co. KG, Foto Quadrimex

Quadrimex weiter auf Wachstumskurs

Was haben Abwasseraufbereitung, Abgasreinigung, Erzverarbeitung, Lederindustrie und Papierherstellung gemeinsam? In all diesen Bereichen kommen Sulfidchemie-Produkte zum Einsatz. Produkte, die am Chemiestandort Leuna von der Quadrimex Sulfur Chemicals GmbH & Co. KG (QSC) hergestellt werden. Rund 25.000 Tonnen der dort produzierten Schwefelverbindungen verlassen jährlich in flüssiger und fester Form den Standort, um in 39 Ländern auf allen Kontinenten Anwendung zu finden.

Die Geschäfte laufen gut. Im Mai 2010 als hundertprozentige Tochter der Quadrimex Gruppe mit Sitz in Cavaillon (Provence, Frankreich) übernommen, startete das Unternehmen am Standort mit 18 Mitarbeitern und zwei Auszubildenden. Heute sind in Leuna 28 Mitarbeiter beschäftigt und das Unternehmen ist weiter auf Wachstumskurs.

Verstärkung in der Geschäftsleitung

Neu im Team dabei ist Désirée Gischkowski-Nas. Seit Januar dieses Jahres verstärkt die 39-Jährige die Geschäftsleitung der QSC, verantwortet die Bereiche Finanzen und Personal und unterstützt Geschäftsführer Martin Ziegler bei strategischen Aufgaben. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, uns in der Geschäftsleitung breiter aufzustellen und für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet zu sein“, sagt er.
Désirée Gischkowski-Nas, die zuvor als Werksleiterin einer großen Entsorgungsanlage tätig war, bringt sowohl Chemieerfahrung als auch Führungsexpertise in das Unternehmen ein.

„Exzellenter Kundenservice, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fachwissen, Flexibilität und ein respektvoller Umgang miteinander sind der Schlüssel zum Erfolg“, ist sie überzeugt und will genau diese Mentalität in ihrem neuen Team stärken. Dadurch setzt sie auf flexibles Recruiting und Onboarding, klare Organisation, Kommunikation und effizientere Prozesse.

Zufriedene und gesunde Mitarbeitende

„Der regelmäßige Kontakt zu den Mitarbeitenden ist mir dabei besonders wichtig. Das habe ich von Anfang an im Unternehmen umgesetzt“, sagt sie. Mit viel Empathie hört sie den Mitarbeitern zu. „Ich frage nach den Bedürfnissen der Beschäftigten, binde sie mit ein und schaffe so ein vertrauensvolles und offenes Arbeitsklima, in dem sich die Mitarbeiter wertgeschätzt und gehört fühlen, ohne natürlich die Unternehmensziele und die Leistungsbereitschaft aus den Augen zu verlieren.“

Ein Beispiel, dass sie direkt nach ihrem Start angepackt hat, ist die Neuordnung des betrieblichen Gesundheitsmanagements, das QSC gemeinsam mit der Novitas BKK umsetzt. Von Anfang an wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingebunden und dadurch auf die für sie wesentlichen Themen fokussiert. Ergonomie und gelegentliche Fehlhaltungen führen zu Schmerzen und potenziellen Ausfällen, aber nicht bei QSC. Hier kommt man als Maßnahme einmal pro Woche kostenfrei und während der Arbeitszeit in den Genuss einer Massage. Dafür kommt eine Physiotherapeutin direkt ins Werk.

 „Zufriedene und fitte Mitarbeiter sind das Wichtigste eines jeden Unternehmens“, weiß die Powerfrau aus dem Burgenlandkreis und plant schon die Umsetzung weiterer Mitarbeiterangebote, zum Thema gesunde Ernährung und mentale Gesundheit.

Mitarbeiter finden und halten

Bei der Mitarbeitersuche geht Désirée Gischkowski-Nas bewusst neue Wege – wohlwissend, dass die Bewerber in der Regel nicht alle Merkmale einer Stellenbeschreibung erfüllen. „Wir konzentrieren uns auf die Stärken, die Bewerber mit zu uns bringen und justieren auch mal an den Prozessen und Zuständigkeiten, um eine perfekte Passung der Aufgaben zu schaffen“, sagt sie. „In erster Linie zählt natürlich die Leistung, aber die Person muss auch immer in unser Team passen.“

Désirée Gischkowski-Nas, Mitglied der Geschäftsleitung der QSC Foto: Thomas Reinhardt


Aktuell sucht die QSC einen Ingenieur (mwd) zur Unterstützung im Instandhaltungsbereich und einen Anlagenfahrer (mwd).


Désirée Gischkowski-Nas ermutigt alle Interessenten, sich zu bewerben. „Im persönlichen Gespräch können wir dann besprechen, mit welchen Aufgaben die Bewerber bereits vertraut sind und wo sie noch Unterstützung brauchen. Bei uns hat jeder Mitarbeiter die Chance mit dem Unternehmen zu wachsen und durch internes Coaching, Bildungsurlaub oder externe Schulungen immer auf dem neuesten Stand zu sein.“

Ein Mitarbeiter, der gerade neben der Arbeit ein Fernstudium in der Fachrichtung Verfahrenstechnik an der Hochschule Anhalt in Köthen absolviert, ist Tobias Lanz. Seit Ende Januar ist der 39-Jährige im Unternehmen. Als Produktionsleiter ist der staatlich geprüfte Chemietechniker u. a. für die Produktionsprozessplanung bei QSC verantwortlich. „Ein spannendes Aufgabengebiet, in das ich nach und nach eingearbeitet wurde“, sagt er. Besonders schätzt er das kollegiale Miteinander im Unternehmen. „Die Atmosphäre ist familiär, man kennt hier jedes Gesicht. Und ich habe immer Ansprechpartner, an die ich mich bei Fragen wenden kann.“


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