Am Nachmittag des 22. Juni trafen sich Vertreter aus regionalen Unternehmen und Institutionen erneut mit der Redaktion des Leuna-Echo, um über die aktuelle Situation am Standort, konkrete Erwartungen und Wünsche und zukünftige Themen zu diskutieren. Die Veranstaltung findet zwei Mal im Jahr auf Einladung des Leuna-Echo an unterschiedlichen Orten statt und bietet den Verantwortlichen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die Möglichkeit, mit der Redaktion ins Gespräch zu kommen und sich auch mit Kollegen aus anderen Unternehmen und Einrichtungen auszutauschen und zu vernetzen. Ort des jüngsten Treffens war die »Weinlaube« im Kurpark Bad Dürrenberg. Bürgermeister Christoph Schulze hatte eingeladen und die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Kurparkfreunde e. V. servierten Kaffee, Kaltgetränke und Gebäck. Vielen Dank dafür!
Zunächst berichteten alle Teilnehmer über die wirtschaftliche Situation in ihren Unternehmen. Alle spüren den Druck auf die Wirtschaft, vor allem durch die hohen Energiepreise und die politische Unsicherheit, blicken aber trotzdem optimistisch in die Zukunft, weil ihre Unternehmen resultierende Probleme meistern oder abfedern konnten und vergleichsweise gut dastehen.
Sie diskutierten über die Notwendigkeit, gerade in Krisenzeiten in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu investieren, um weiterhin wahrgenommen zu werden. Herr Redmer, Herausgeber des Leuna-Echo betonte, dass das Standort-Magazin, nicht wie Tageszeitungen oder andere auflagenstarke Medien versuchen muss, mit Sensationsmeldungen um die Lesergunst zu buhlen, sondern gern mit positiven Nachrichten, Interviews und Hintergrundinformationen zu einer ausgewogenen Berichterstattung beitragen möchte. »Das Leuna-Echo versteht sich als Dienstleister und Partner der Unternehmen und bietet den Lesern sorgfältig recherchierte und fachlich abgestimmte Beiträge mit ausreichend Platz im quartalsweise erscheinenden Magazin und auf der Internetplattform.«, sagte er. Er erklärte, dass das Leuna-Echo – auch überregional – immer mehr über das umfangreiche Magazin wahrgenommen wird und das Interesse an dem Faltblatt »LE-Aktuell« zugunsten der steigenden Zugriffe auf der Website zurückgehe. Er fragte in die Runde, ob das gedruckte Faltblatt noch benötigt wird oder ob – »wenn niemand es vermisst« – Frequenz und Auflage angepasst werden könnten.
In diesem Zusammenhang diskutierten die Anwesenden, ob die Reichweite des Magazins nicht dadurch erhöht werden könnte, dass es breiter gestreut wird und zukünftig auch Informationen aus dem gesamten Mitteldeutschen Chemiedreieck aufnimmt. Gunnar Redmer informierte, dass Leuna-Echo bereits jetzt von einigen Unternehmen, z. B. der GT Gerätetechnik GmbH am Standort Bitterfeld-Wolfen verteilt wird, aber das »Molekül« – so hier die Anfang 2025 eingestellte Zeitschrift des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen – nicht ersetzen kann. Man sei mit Akteuren vor Ort im Gespräch und denke darüber nach, wie man dortige Medienformate unterstützen bzw. den Lesern und Unternehmen in anderen Industriestandorten einen Mehrwert bieten könne.
Abschließend diskutierten die Anwesenden über mögliche Themenschwerpunkte des Magazins. Die Vorschläge verlässliche Hintergrundinformationen zur Energiekrise zusammenzutragen und auch das Ehrenamt mehr zu berücksichtigen fanden eine breite Zustimmung. Herr Wilbrandt informierte, dass das neue Magazin mit vielfältigen Beiträgen rund um das Thema Heimat in Druck sei und nächste Woche erscheine und Frau Brockmann erinnerte, dass sich das folgende Magazin, welches im Oktober erscheint, mit dem Schwerpunkt Bildung und Personal beschäftigen wird. Ein nächstes Redaktionstreffen soll Anfang des neuen Jahres stattfinden. Ort und Datum wurden noch nicht festgelegt.
Steffen Wilbrandt





