Bei der Ernährung gilt: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Weniger Fleisch und Milchprodukte, dafür aber mehr Gemüse und Obst. Bei Gemüse und Obst sollte man aber darauf achten, dass es saisonale Produkte sind und aus der Region stammen. Foto: Anna Mahler/AOK

So wird die Ernährung nachhaltiger und klimafreundlicher

Tag der gesunden Ernährung am 7. März

Eine forsa-Umfrage im Namen der AOK Sachsen-Anhalt hat gezeigt: Zwei Drittel der Sachsen-Anhalter würden sich gern nachhaltiger und klimafreundlicher ernähren, wissen aber meist nicht, wie. Dabei gehen eine gesunde und nachhaltige Ernährung oft Hand in Hand. Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März gibt Rene Bethke, Leiter des Bereiches Gesundheitsmanagement bei der AOK Sachsen-Anhalt, Tipps, worauf man achten kann.

Warum hängen Ernährung und Klimaschutz zusammen?

Man sollte sich bewusst machen, dass die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel produziert werden, eine entscheidende Rolle spielen. Herkunft, Transport, Verarbeitung, aber auch die Lebensmittelbeschaffung und das eigene Wegwerfverhalten – all das sind Faktoren, die man berücksichtigen kann.

Hat eine nachhaltige Ernährung neben Klimaschutz weitere Vorteile?

Absolut! Weniger Fleisch und Milchprodukte, dafür aber mehr regionales Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte – das kommt sowohl der Gesundheit als auch dem Klima zugute. Tierische Produkte haben die schlechteste CO2-Bilanz, die Herstellung erfordert große Mengen an Futtermitteln, Wasser und Anbauflächen. Obst und Gemüse, insbesondere saisonales und regionales, hat eine bessere Bilanz und ist gesund.

Worauf kann man noch achten?

Man sollte wenn möglich frische und unverarbeitete Lebensmittel nutzen und möglichst verpackungsfrei einkaufen, denn auch Tiefkühlung und Verpackungsherstellung benötigen einen hohen Energieaufwand. Und wer das Auto stehen lässt und zu Fuß oder mit dem Rad einkauft, der macht nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern auch für die Umwelt.

AOK Sachsen-Anhalt

Sicherheit erleben, Risiken erkennen, Verantwortung stärken

Sicherheit erleben, Risiken erkennen, Verantwortung stärken

InfraLeuna lädt zum Sicherheitstag 2026 am Chemiestandort Leuna Sicherheit ist kein abstraktes Regelwerk, sondern zeigt sich im täglichen Handeln – gerade an einem industriellen Großstandort wie dem Chemiestandort Leuna. Um das Bewusstsein für Arbeits‑ und Gesundheitsschutz weiter zu stärken und Prävention erlebbar zu machen, lädt die InfraLeuna GmbH am 9. Juni 2026 zum Sicherheitstag ein.…

Dow stärkt Engagement vor Ort

Dow stärkt Engagement vor Ort

Spendenprogramm fördert nachhaltige Projekte in Deutschland Schkopau/Böhlen. Das Chemieunternehmen Dow setzt auch im Jahr 2026 sein umfassendes Engagement für gesellschaftliche Projekte in Deutschland fort. Mit dem jährlichen Spendenprogramm unterstützt das Unternehmen gezielt Initiativen, die das Leben in den Regionen rund um seine Standorte nachhaltig verbessern. Im Fokus des Programms stehen gemeinnützige Projekte aus den Bereichen…

AOK-Familiencoach Krebs: Unterstützung für Angehörige in belastenden Zeiten

AOK-Familiencoach Krebs: Unterstützung für Angehörige in belastenden Zeiten

Eine Krebserkrankung stellt nicht nur für die Betroffenen selbst eine enorme Herausforderung dar, sondern belastet auch ihr persönliches Umfeld erheblich. Studien zeigen, dass bis zu 40 Prozent der Angehörigen Symptome wie Depressionen oder Angst entwickeln. Mit dem digitalen Angebot „Familiencoach Krebs“ möchte die AOK gezielt Unterstützung bieten und helfen, Überlastung vorzubeugen. Viele Familienmitglieder und Freunde…

Kolloquium in Merseburg: Fortschritte bei klimaneutralen Kraftstoffen im Fokus

Kolloquium in Merseburg: Fortschritte bei klimaneutralen Kraftstoffen im Fokus

Merseburg. Am 16. April 2026 lädt der Verein Sachzeugen der Chemischen Industrie (SCI e.V.) zum 285. Kolloquium an die Hochschule Merseburg ein. Ab 17 Uhr spricht Prof. Dr. Manfred Aigner, ehemaliger Koordinator für nachhaltige Kraftstoffe am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), über den aktuellen Stand der Power-to-Liquid-Anlage (PtL) am Chemiestandort Leuna. Im Mittelpunkt…

Ein Ende der Caprolactam-Produktion bei Domo wäre schlecht fürs Klima

Ein Ende der Caprolactam-Produktion bei Domo wäre schlecht fürs Klima

Domo Caproleuna hat die Chemikalie Caprolactam vergleichsweise klimafreundlich hergestellt. Andere Produktionsanlagen emittieren große Mengen Lachgas, das zur Erderwärmung beiträgt. Ende Dezember haben drei deutsche Tochterunternehmen des belgischen Domo-Konzerns Insolvenz angemeldet. Darunter auch die Domo Caproleuna GmbH, die am Standort Leuna Caprolactam herstellt – eine Chemikalie, die für die Produktion von Kunststoffen (Polyamid 6) und Nylonfasern…