Am 27. September 2023 fand in Berlin auf Einladung von Bundeskanzler Olaf Scholz ein Spitzengespräch mit der Chemieindustrie statt, bei dem
es um die Themen Innovation und Transformation gehen sollte. Daran teilgenommen hatten neben weiteren Vertretern aus Politik und Industrie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und der Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, Dr. Christof Günther.
Haselloff warnte vor den Folgen einer Verlagerung von Industrieunternehmen ins Ausland. »Die hohen Energiepreise in Deutschland stellen energieintensive Unternehmen vor große Herausforderungen und verschärfen den internationalen Standortwettbewerb. Sachsen-Anhalt ist mit seiner chemischen und pharmazeutischen Industrie hiervon besonders betroffen. Ein wirksames Gegensteuern ist überfällig. Andernfalls droht dem Wirtschaftsstandort Deutschland eine existenzielle Krise.«
In Sachsen-Anhalt hängen 26.500 Arbeitsplätze an energieintensiven Industrien, wie die chemische, pharmazeutische und Gummi-Produktion, die 2022 einen Gesamtumsatz von 18,8 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.
InfraLeuna





