Für 72 Jungfacharbeiter aus 34 Betrieben am Standort und der Region beginnt dieser Tage ein neuer Lebensabschnitt. Dreieinhalb Jahre dauerte ihre Ausbildung bei der Bildungsakademie Leuna (BAL). Am vergangenen Freitag wurden sie im Beisein von zahlreichen Gästen aus der Politik, darunter Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner, der Landtagsabgeordnete Sven Czekalla und Christina Kleinert, Verwaltungsdezernentin im Saalekreis, im cCe Kulturhaus Leuna feierlich freigesprochen.
In ihren Grußworten betonten die Gäste, wie wichtig das erfolgreiche Abschließen der Ausbildung für das Land Sachsen-Anhalt, aber auch für den Saalekreis im Hinblick auf die Fachkräftesicherung ist. „Sie alle werden ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Zukunft des Landes sein“, so Bildungsministerin Eva Feußner.
Die Prüfungsergebnisse können sich sehen lassen und sprechen für das hervorragende Ausbildungssystem und die qualitativ sehr gute Arbeit der BAL. Dies unterstrich auch Sven Czekalla, der vor allem in Bezug auf die Bildung noch einen Schritt vorausgehen und bei der Berufsorientierung ansetzen will. „Wir müssen schon viel früher bei den Schülern Interesse für Chemie und Innovationen wecken“, sagte er und warb für Konzepte, um Schüler frühzeitig in der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Dies bestätigte auch Christina Kleinert, die eine ähnliche Zielsetzung wie Czekalla hat und nun neue Konzepte gemeinsam mit der BAL erarbeiten möchte.



Ihr könnt stolz auf euch selbst sein“, sagte Kersten Kottnik, Geschäftsführer der BAL, bei der Verabschiedung seiner ehemaligen Auszubildenden. Stolz sind die Jugendlichen in der Tat und auch dankbar für die fachkundige Betreuung des BAL-Teams während der Ausbildung. Der frischgebackene Mechatroniker Joris Herfurth lobt die Fachkompetenz und das Engagement der Lehrkräfte. „Unser Ausbildungsleiter Herr Kopp hat uns den Weg gewiesen und uns gefordert.“ Es sei nicht immer leicht gewesen. „Aber wir haben alle unseren Abschluss geschafft.“ Eine Ausbildung bei der BAL kann er jedem Jugendlichen sehr empfehlen. „Wir konnten hier all das, was wir theoretisch in der Berufsschule gelernt haben, praktisch umsetzen.“ Für seine Tätigkeit fühlt er sich gut gerüstet und freut sich schon auf die Arbeit bei der ROTAN GmbH in der Niederlassung Leuna.

Birgit Brockmann





