Der neue Ministerpräsident Sven Schulze mit dem Kabinett, Foto: Staatskanzlei Viktoria Kühne

Sven Schulze zum Ministerpräsidenten gewählt

Magdeburg, 28. Januar 2026. Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Der 46-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur tritt die Nachfolge von Dr. Reiner Haseloff (CDU) an, der das Amt seit 2011 innehatte und das Land über mehr als ein Jahrzehnt geprägt hat.

Nach Wahl und Vereidigung überreichte Schulze in der Staatskanzlei die Ernennungsurkunden an die Mitglieder seines Kabinetts. Inhaltliche Kontinuität steht dabei im Vordergrund: Das Kabinett ist identisch mit dem letzten Kabinett Haseloff. Das Ressort Wirtschaft wird bis zur Landtagswahl im September zusätzlich von Finanzminister Michael Richter geführt.

Sven Schulze wurde am 31. Juli 1979 in Quedlinburg geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Technischen Universität Clausthal und schloss sein Studium 2007 als Diplom-Wirtschaftsingenieur ab. Anschließend war er bis 2014 in mittelständischen Unternehmen tätig. Von 2014 bis 2021 gehörte Schulze dem Europäischen Parlament an. Seit 2021 ist er Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

Politisch ist Schulze seit vielen Jahren in der CDU verwurzelt. Der Partei trat er 1997 bei, von 2006 bis 2014 war er Landesvorsitzender der Jungen Union Sachsen-Anhalt. Seit 2021 steht er an der Spitze der CDU Sachsen-Anhalt, seit 2024 ist er zudem Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands.

Der neue Ministerpräsident ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Mit seinem Amtsantritt verbindet sich die Erwartung, den eingeschlagenen Kurs der Landesregierung fortzuführen und zugleich eigene Akzente zu setzen – zunächst bis zur Landtagswahl im Herbst.

Falk Morgenstern

Unternehmen bilden zurückhaltender aus: Lehrstellen im Saalekreis gehen deutlich zurück

Unternehmen bilden zurückhaltender aus: Lehrstellen im Saalekreis gehen deutlich zurück

Im Saalekreis ist der Ausbildungsmarkt derzeit von einer gegenläufigen Entwicklung geprägt. Während in vielen Regionen weiterhin mehr Ausbildungsplätze als Bewerber zur Verfügung stehen, ist die Zahl der gemeldeten Lehrstellen im Landkreis in den vergangenen Jahren spürbar gesunken. Gleichzeitig steigt die Zahl der jungen Menschen, die eine Ausbildung suchen. Für das Ausbildungsjahr 2025/2026 wurden 657 Ausbildungsplätze…

Das neue Leuna-Echo Magazin ist da!

Das neue Leuna-Echo Magazin ist da!

Die neue Ausgabe des Leuna-Echo Magazins ist erschienen und an die Leserinnen und Leser, Unternehmen sowie Partner in der Region ausgeliefert. Unter dem Titel „Heimat“ widmet sich das Magazin den Menschen, Unternehmen und Initiativen, die den Chemiestandort Leuna und das Umland prägen. Freuen Sie sich auf spannende Interviews, Reportagen und Hintergrundberichte – unter anderem mit…

Knapp elf Millionen Euro für neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Leuna

Knapp elf Millionen Euro für neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Leuna

Leuna stärkt seine Rolle als Innovationsstandort: Mit einer Förderung von rund elf Millionen Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen entsteht in unmittelbarer Nähe des Chemiestandortes Leuna eine neue Forschungs- und Entwicklungsfläche. Den Fördermittelbescheid übergab Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze im Rahmen des Gipfeltreffens der Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen an die Stadt Leuna. Das rund 15.200…

Ministerpräsidenten setzen auf gemeinsame Stärke für den Strukturwandel

Ministerpräsidenten setzen auf gemeinsame Stärke für den Strukturwandel

Merseburg. Das Mitteldeutsche Revier stand im Mittelpunkt eines hochrangigen Treffens der Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Sven Schulze, Michael Kretschmer und Mario Voigt informierten sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kommunen über den Fortschritt des Strukturwandels und bekannten sich zu einer engen länderübergreifenden Zusammenarbeit. Ziel ist es, die wirtschaftliche…

Gelsenwasser investiert in die Zukunft der Industriekläranlage Schkopau

Gelsenwasser investiert in die Zukunft der Industriekläranlage Schkopau

Schkopau. Der Wasserdienstleister Gelsenwasser setzt seinen Modernisierungskurs am Chemiestandort Schkopau fort und investiert einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in die Industriekläranlage. Mit den Maßnahmen will das Unternehmen die Infrastruktur modernisieren, die Energieeffizienz steigern und den Standort langfristig stärken. Ein sichtbares Zeichen der Investitionen ist der Neubau einer modernen Schaltzentrale. Das Gebäude entsteht vollständig in Holzbauweise und…