Weihnachtsmarkt im Merseburg, Foto: L. Teschner

Wahren Zauber kann auch Regen nicht brechen

Die Schlossweihnacht 2024 bezauberte in diesem Jahr circa 18 000 Besucher.

Oberbürgermeister Müller-Bahr dankt all diesen und natürlich auch allen Beteiligten: „Natürlich lädt Regenwetter ein, zu Hause in der warmen Stube zu bleiben. Doch einen wahren Zauber kann auch der Regen nicht brechen. Deswegen bin ich sehr dankbar für alle, die sich entschieden haben, die Schlossweihnacht 2024 zu einem unvergesslich schönen Wochenende zu machen“. Das Kulturamt freute sich besonders über die geduldigen Standbetreuer, die sich nicht abschrecken ließen, sondern optimistisch ins Wochenende blickten.

Der Optimismus zahlte sich aus: Schon das Anglühen am Donnerstag wurde gut angenommen. Es wirkte wie eine winterliche Afterwork, wenn man sah, wie viele Gruppen aus Kollegen bestanden, die den Feierabend gemeinsam auf dem Schlossinnenhof einläuteten.

Am Freitag konnten dann 223 fleißig schuhputzende Kinder ihre Stiefelpaare zurückbekommen – und zwar prall gefüllt mit Süßem und auch gesunden Äpfeln und Mandarinen. Der Nikolaus verteilte gemeinsam mit Schneemann Olaf, dem Weihnachtsbaum, dem Nussknacker sowie dem Oberbürgermeister und Bürgermeister Bellay Gatzlaff die Stiefel an die laut singenden Jung-Merseburger.

Nachdem die Schicht des Nikolaus geendet hatte, wurde es Samstag Zeit für den Weihnachtsmann. Dieser begleitete den Oberbürgermeister, als er den 2,24 m langen Stollen anschnitt. Das von Bäckermeister Thomas Rahaus gespendete Gebäck erfreute viele Gäste. Auch die Frage der kleinen Amira, die sie Müller-Bahr beim Nikolausamt gestellt hatte, konnte beantwortet werden: „Wie es möglich sei, einen so langen Stollen zu backen? Indem man ihn in zwei Teilen backt und dann möglichst gut dekoriert, sodass er wieder zu Einem wird.“

Eine weitere wichtige Tradition brach in diesem Jahr sogar einen Rekord: zur Wunschbaum-Aktion, die am 12.12. endet, können diesmal 166 Wünsche von bedürftigen Kindern erfüllt werden.

Stadt Merseburg

Leuna Dialog 2026: Branchentreff mit Signalwirkung

Leuna Dialog 2026: Branchentreff mit Signalwirkung

Leuna. Wenn sich am 23. April 2026 im cCe Kulturhaus die Türen öffnen, wird eines schnell deutlich: Der Leuna Dialog ist längst mehr als eine klassische Standortmesse. Bereits zum 21. Mal bringt die Veranstaltung Unternehmen, Dienstleister und Entscheider der chemienahen Industrie zusammen – und setzt damit ein starkes Zeichen in herausfordernden Zeiten. Mit über 120…

AOK-Familiencoach Krebs: Unterstützung für Angehörige in belastenden Zeiten

AOK-Familiencoach Krebs: Unterstützung für Angehörige in belastenden Zeiten

Eine Krebserkrankung stellt nicht nur für die Betroffenen selbst eine enorme Herausforderung dar, sondern belastet auch ihr persönliches Umfeld erheblich. Studien zeigen, dass bis zu 40 Prozent der Angehörigen Symptome wie Depressionen oder Angst entwickeln. Mit dem digitalen Angebot „Familiencoach Krebs“ möchte die AOK gezielt Unterstützung bieten und helfen, Überlastung vorzubeugen. Viele Familienmitglieder und Freunde…

Kolloquium in Merseburg: Fortschritte bei klimaneutralen Kraftstoffen im Fokus

Kolloquium in Merseburg: Fortschritte bei klimaneutralen Kraftstoffen im Fokus

Merseburg. Am 16. April 2026 lädt der Verein Sachzeugen der Chemischen Industrie (SCI e.V.) zum 285. Kolloquium an die Hochschule Merseburg ein. Ab 17 Uhr spricht Prof. Dr. Manfred Aigner, ehemaliger Koordinator für nachhaltige Kraftstoffe am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), über den aktuellen Stand der Power-to-Liquid-Anlage (PtL) am Chemiestandort Leuna. Im Mittelpunkt…

»Die Hütte brennt«

»Die Hütte brennt«

Wir sprachen mit Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Nordost über die Zukunft der Chemie in Sachsen-Anhalt.

AGROFERT investiert 120 Millionen Euro: Schulze stärkt Chemiestandort Sachsen-Anhalt in Prag

AGROFERT investiert 120 Millionen Euro: Schulze stärkt Chemiestandort Sachsen-Anhalt in Prag

Prag/Wittenberg. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hat bei einer Delegationsreise nach Prag erfolgreich für den Industriestandort seines Bundeslandes geworben. Im Mittelpunkt eines Treffens mit der Führung des tschechischen Industriekonzerns AGROFERT stand die Zukunft der Chemieindustrie – mit konkreten Ergebnissen für Sachsen-Anhalt: Der Konzern kündigte zusätzliche Investitionen in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro am Standort Lutherstadt…