Halle (Saale), 25. November 2025. Im Ringen um die besten Nachwuchskräfte profitieren vor allem jene Unternehmen, die ihre Ausbildungsqualität sichtbar machen. Ab dem 1. Dezember 2025 geht der Wettbewerb um den Titel „Top-Ausbildungsbetrieb“ der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) in eine neue Runde. Bewerben können sich die rund 2.200 Ausbildungsunternehmen aus dem südlichen Sachsen-Anhalt – und damit unter Beweis stellen, dass sie Engagement, Struktur und Werte in der Ausbildung auf höchstem Niveau leben.
Gütesiegel als strategischer Vorteil im Nachwuchskampf
Das Siegel „Top-Ausbildungsbetrieb“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem entscheidenden Orientierungspunkt für Jugendliche und Eltern entwickelt. Für viele spielt die Qualität der Ausbildung eine ebenso große Rolle wie die späteren Karrierechancen.
„Für Jugendliche und ihre Eltern ist die Ausbildungsqualität ein entscheidendes Kriterium bei der Berufswahl“, betont Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung bei der IHK. Das bestätigten auch die Ergebnisse der jährlichen IHK-Azubiumfrage: Eine gute Organisation, verlässliche Betreuung und strukturierte Lernprozesse zählen zu den wichtigsten Erwartungen junger Menschen.
Unternehmen, die diese Standards nachweislich erfüllen, sichern sich nicht nur das Interesse motivierter Bewerberinnen und Bewerber, sondern stärken auch ihre Position im Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen.
Wer darf teilnehmen? – Teilnahmebedingungen
Unter dem Motto „Wer wird Top-Ausbildungsbetrieb 2026?“ ruft die IHK erneut alle kleinen, mittleren und großen Ausbildungsunternehmen der Region zur Teilnahme auf.
Ausgeschlossen von der Teilnahme sind:
- die Preisträger des Wettbewerbs 2025
- Bildungsunternehmen, die ausschließlich im Auftrag Dritter ausbilden
Der Online-Bewerbungsbogen steht vom 1. Dezember 2025 bis zum 31. Januar 2026 bereit. Zusätzlich können Präsentationen, Ausbildungsberichte oder weiteres aussagekräftiges Material hochgeladen werden.
Kriterien für den Titel
Die Jury – bestehend aus ehrenamtlichen Mitgliedern sowie hauptamtlichen Mitarbeitenden der IHK – bewertet die eingereichten Unterlagen abhängig von der Unternehmensgröße. Entscheidende Kriterien sind unter anderem:
- Engagement in Berufsorientierung und Ausbildung
- Qualifizierung der eigenen Ausbilderinnen und Ausbilder
- Arbeit mit benachteiligten oder geflüchteten Jugendlichen
- Kreative und innovative Gestaltung der Ausbildungszeit
- Vorbereitung der Ausbildung, Schulkooperationen und Prüfungsvorbereitung
(Ergänzung aus dem bestehenden Kriterienkatalog)
Diese Merkmale zeigen, wie konsequent Unternehmen Nachwuchs fördern, stärken und zu beruflicher Selbstständigkeit begleiten.
Ein Gütesiegel, das Wirkung zeigt
Seit dem Start des Wettbewerbs wurde das Siegel bereits 269-mal an 120 Unternehmen im Kammerbezirk Halle-Dessau verliehen. Es gilt als Anerkennung besonderer Ausbildungsleistungen – und als öffentlich sichtbares Versprechen an Jugendliche, dass sie dort exzellente Lernbedingungen und echte Entwicklungschancen vorfinden.
Preisverleihung im Frühjahr 2026
Die ausgewählten Unternehmen erhalten den Titel „Top-Ausbildungsbetrieb 2026“ im Frühjahr kommenden Jahres im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung.
Falk Morgenstern





